HĂ€hnchenbrust Hoi-Sin

Hi zusammen,

ich habe erste Gehversuche in der chinesischen KĂŒche gewagt, und ich muss sagen, das ist mir gar nicht schlecht gelungen. Bei Amazon hatte ich chinesische Sauce bestellt, namentlich Hoi-Sin Sauce. Damit kann man schon ein ordentlich chinesisch schmeckendes Mahl zubereiten.
Zutaten sind:

  • 400g HĂ€hnchengeschnetzeltes
  • 3 Zwiebeln
  • 1 rote Paprika
  • 250g braune Champignons
  • Calvados oder Sherry
  • Zucker
  • Hoi-Sin Sauce
  • Salz, Pfeffer und Mehl
  • Öl zum Braten
  • Sojasauce

Als Erstes mariniert man das HĂ€hnchengeschnetzelte mit 2 Esslöffeln Calvados (oder was sonst an schmeckendem Hochprozentigem wie Sherry oder Cognac da ist), 2 Esslöffeln Hoi-Sin Sauce, einem Teelöffel Zucker und einem Teelöffel Mehl. Ich habe dann noch einen Schuß Sojasauce hinzugegeben, passt ja zu allem Chinesischen. Das lĂ€sst man jetzt 30 Minuten stehen. Derweil schneidet man 3 Zwiebeln, 1 Paprika und 250g braune Champignons in mundgerechte StĂŒcke und salzt und pfeffert sie. Das kann man natĂŒrlich auch noch mit dem marinierten Fleisch machen.

Jetzt lĂ€sst man Öl im Wok sehr heiß werden und brĂ€t da das Fleisch unter stĂ€ndigem UmrĂŒhren gut an. Wenn es halbwegs braun und durch ist, nimmt man es heraus und lĂ€sst auf dieselbe Weise das GemĂŒse kochen. Das dauert bei Beidem so 3 – 5 Minuten. Wenn das GemĂŒse fertig ist, nimmt man es heraus und macht sich an die Sauce. Zum GemĂŒse hĂ€tte man noch 3 Knoblauchzehen hinzugeben können, hatte ich aber auch vergessen.

FĂŒr die Sauce habe ich jetzt die doppelte Menge des Rezepts verwendet. Dadurch bekommt man anfangs viel Sauce, welche man dann einkochen lassen muss. Also ich nahm 200ml HĂŒhnerbrĂŒhe, ganz einfach aus Maggi und Wasser hergestellt. Dem fĂŒgte ich jeweils zwei Teelöffel Hoi-Sin Sauce, Zucker, Salz und Mehl hinzu. Bei dem Mehl muss man vorsichtig sein und es ganz behutsam, am Besten mit einem Schneebesen einrĂŒhren, weil es sonst unschöne KlĂŒmpchen gibt. Dann lĂ€sst man das Ganze eine gute Weile kochen bis es eindickt. Auch bei der Sauce kann man noch nach Belieben Sojasauce hinzugeben.

Jetzt kann man HĂ€hnchengeschnetzeltes und GemĂŒse wieder hinzugeben. Das GemĂŒse hatte bei mir sehr viel Saft, da wĂŒrde ich beim nĂ€chsten Mal ĂŒberlegen, ein wenig wegzuschĂŒtten.

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Guten Appetit und bis zum nÀchsten Mal,
Euer Till

TĂŒrkische rote Linsensuppe

Hi zusammen,

und ein neues Rezept, welches ich gekocht habe und welches sehr lecker ist. Rote Linsensuppe oder wie der TĂŒrke ungefĂ€hr sagt kirmizi mercimek corbasi. Sehr lecker, ich habe ohne Minze gekocht, ich glaube, die wĂŒrde noch den letzten Kick geben. Also man nimmt 70g rote Linsen und wĂ€scht die zweimal sehr gut. WĂ€hrenddessen brĂ€t man eine Zwiebel in Öl an, gibt einen Esslöffel Tomatenmark hinzu. Jetzt schĂŒttet man die gewaschenen Linsen darauf und fĂŒllt das Ganze mit einem halben Liter Wasser auf. Dieses lĂ€sst man aufkochen. Jetzt wĂŒrzt man mit Salz, Pfeffer und viel MaggibrĂŒhe bis der Sud schmeckt. Keine Angst, die Linsen quelllen noch auf, und die Suppe nimmt noch eine andere Konsistenz an. Jetzt pĂŒriert man die Suppe fein. Danach lĂ€sst man sie 15 – 20 Minuten aufkochen, bis sie die gewĂŒnschte Konsistenz hat. Diese Portion reicht fĂŒr knapp drei Teller.
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Liebe GrĂŒĂŸe
Euer Till

Zerschlagung Googles

Man kommt nicht darum herum, Google ist ein moderner Monopolist. Adam Smith, der BegrĂŒnder des Kapitalismuses und der modernen Marktwirtschaft, hat davor gewarnt, Monopolisten zuzulassen. Das deutsche Gesetz sieht das anders. Es lĂ€sst Monopolisten zu, wenn sie einen Marktpreis verlangten, wie wenn Konkurrenzdruck herrschte.

Aber auch das ist bei Google nicht der Fall, sie lassen wie bei der Auktion von LuxusgĂŒtern die Anbieter sich in einem hitzigen Kampf ĂŒberbieten, um den fĂŒr Google besten Preis zu erzielen.

Außerdem benutzen sie sogenannte Cournoutsche Punkte, Gewinnmaximierung im Monopol. Man verknappt das Gut, um den Gewinn zu maximieren. So macht es Google bei Werbung ĂŒber den Suchergebnissen und sie haben auch einen Schwellenbetrag, mit dem man erst in die Suche kommt.

Das Internet ist eine Abbildung der RealitĂ€t. Jeder reale Markt hat mittlerweile sein Pendant im Internet. Hier von einem Internetmarkt zu reden, wo Apple, Google, Facebook und Microsoft gegeneinander kĂ€mpfen ist gelinde gesagt Schwachsinn. Die großen Firmen haben sich den Kuchen schön monopolistisch aufgeteilt.

Jetzt mag man meinen, was ist so schlimm an Monopolen und darf man als Unternehmer keinen Erfolg mehr haben. Und da sind wir wieder bei meiner beliebten Preis-Produktionsgleichung. Ein Monopolist ist ein Preistreiber, er kann fast verlangen, was er will. Die Kanzlerin in ihrem Podcast moniert das fĂŒr Kaffeemonopole in Kolumbien, sieht aber nicht den DĂ€mon im eigenen Land.

Nach dieser Gleichung ist die Produktion, sprich Wohlstand und ArbeitsplĂ€tze, umso niedriger je höher das Preisniveau ist. Also weg mit Monopolen. Google hat mittlerweile auch ĂŒber sein Adsenseprogramm den gesamten Werbemarkt im Internet unter Kontrolle. Und das fĂŒr unverschĂ€mte Preise!

Nun, wie könnte eine Zerschlagung aussehen: Wie bei Strom, Gas oder auch der Bundesbahn muss man Google zwingen seine Infrastruktur fĂŒr andere Anbieter zu öffnen. Die Techniken und Algorithmen sind quasi das Schienennetz oder das Stromnetz. So kommt man dann zu einem Konkurrenzkampf ĂŒber die Jahre.

Hochachtungsvoll,
Euer Till